Geborgenheit
vom Lehrstuhl für Psychologie der Universität Passau
Internationale kulturvergleichende Forschung zum Fundamentalen Lebenssystem der Geborgenheit beim Menschen (seit 1996)
Als "Fundamentale Lebenssysteme" bezeichnen wir psychologisch grundlegende, die individuelle Persönlichkeitsentwicklung fördernde Organisationsformen, -inhalte und -prozesse des psychischen Geschehens beim Menschen. Sie können als lebenslang wirksame Erlebens- und Verhaltenssysteme gekennzeichnet werden. Das Selbstwertgefühl, das Spiel und das Lebensgefühl der Geborgenheit sind Beispiele für "Fundamentale Lebenssysteme". Geborgenheit ist die Bezeichnung für ein grundlegendes Lebensgefühl des Wohlbefindens, der Sicherheit und des Glücks. Die Geborgenheit untersuchen wir im Kulturvergleich (Frage nach der transkulturellen Universalität und Kulturspezifik des Geborgenheitsgefühls) bis auf weiteres weltweit.
Die Standorte der Datenerhebung zur Geborgenheit sind durch Landesfähnchen gekennzeichnet:
Die Länder, in denen kulturvergleichende Untersuchungen zur Thematik "Fundamentale Lebenssysteme" (hier: Das Lebensgefühl der Geborgenheit) bereits abgeschlossen sind, derzeit durchgeführt werden oder zur Durchführung bevorstehen, sind mit dem jeweiligen Landesfähnchen gekennzeichnet.
Finden sich in einem Land mehrere Fähnchen, bedeutet dies, dass in mehreren Städten und deren Umgebung Erhebungen durchgeführt werden, z.B. China: Peking, Shanghai und Hongkong.
Hauptfragestellung:
- Sind "Fundamentale Lebenssysteme" transkulturell universell?
- Inwiefern gibt es kulturspezifische Besonderheiten?
Die erforderlichen Interviews werden in der jeweiligen Landessprache erhoben und ins Deutsche oder Englische übersetzt. Datenerhebungen in diesem Forschungsbereich können weiterhin im Rahmen eines psychologischen Auslandspraktikums durchgeführt werden.
Nähere Informationen erhalten Sie am Lehrstuhl für Psychologie.

